Das Fassadenkonzept und das künstlerische Bespielungskonzept dieser Medienarchitektur wurden in vierjähriger Projektzeit erarbeitet. Baukörper und Videobespielung wurden in einem wechselseitigen Prozess aufeinander abgestimmt. In der Vorplanung wurden die technischen Anforderungen und die allgemeine Formgebung definiert. Im medientechnischen Konzept wurden unterschiedliche Pixeldichten miteinander kombiniert und durch eine zusätzliche gröbere Hinterleuchtung der Kacheln ergänzt. Um die Fassade in ihrer Wirkung maximal mit der medialen Ebene zu verschränken, wurde ein sehr aufwendiger Prototypenaufbau realisiert. Der transparente Aufzugsschacht wurde durch eingebettete Medienelemente zur Spielfläche erweitert. Den Abschluss des Gestaltungsprozesses bildete die Entwicklung von Videosequenzen, die auf die dreidimensionale Form des Baukörpers maßgeschneidert wurden.
Die Medienfassade gewann im Mai 2016 den Media Architecture Award in Sydney, 2017 den Deutschen Lichdesignpreis und 2017 den Deutschen Design Award in Gold